Weihnachten soll wehtun

Weihnachten soll wehtun

amazon weihnachten
(Bild: dpa)

Mit Spontanität wollen die Amazon-Arbeiter den Konzern unter Druck setzten

Eine große Kampagne gegen die Arbeitsbedingungen bei Amazon vor Weihnachten sucht man in diesem Jahr vergebens. Das liegt jedoch nicht an Untätigkeit sondern an einer neuen Taktik der Gewerkschaft.

Von Peter Nowak

Bis Weihachten wird an den Amazon-Standorten Rheinberg, Werne und Koblenz gestreikt. Der Ausstand begann am 21.Dezember. Damit ist der Kampf der Amazon-Beschäftigten für einen neuen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzelhandels wieder neu entbrannt. In den vergangenen Jahren fand der Arbeitskampf vor allem in den Weihnachtstagen ein großes öffentliches Interesse. Schließlich ist der Onlinekonzern in dieser Zeit besonders druckempfindlich, weil sehr viele Menschen Bestellungen aufgeben.
(mehr…)

Spendenaufruf!

Kost‘ ja alles Geld..

Das Streiksolibündnis braucht finanzielle Unterstützung!
Den Aktivismus gibts gratis, aber auch wir müssen Material- und Druckkosten bezahlen..
Vor allem das Material für den Konsument*innenstreik hat finanziell ganzschön reingehauen.
Also Spendet doch mal was, muss auch nicht viel sein.

Name: Libertad!
IBAN: DE64430609678020068500
BIC: GENO DE M 1 GLS
Institut: GLS Gemeinschaftsbank
Verwendungszweck: Konsumentenstreik

Material für den konsument*innenstreik könnt ihr natürlich weiterhin unter streiksoli@riseup.net bestellen!

Vielen Dank!

Solidarität paradox: Streikunterstützung durch Bestellungen

Mario Frank vom Streik-Solidaritätsbündnis Leipzig über den Arbeitskampf der Beschäftigten bei Amazon und den Konsumentenstreik

Interview: Sebastian Friedrich

Obwohl Beschäftigte seit drei Jahren immer wieder streiken, um Tarifverhandlungen zu erzwingen, versucht Amazon weiterhin den Arbeitskampf auszusitzen. Das Streik-Solidaritätsbündnis Leipzig möchte nun mit einem Streik der Konsument_innen den Druck von außen erhöhen.
(mehr…)

Dies ist kein Boykott – Artikel im Neuen Deutschland

Streik bei Amazon: Soligruppen rufen zum Konsumentenstreik auf

Das Leipziger Solidaritätsbündnis ruft anlässlich des Streiks bei Amazon dazu auf, bei dem Online-Händler Waren zu bestellen, die eigentlich nicht benötigt werden und diese nach Erhalt wieder zurückzuschicken – mit einer beigelegten Solidaritätsnachricht an die Streikenden. Bei einem Warenwert von über 40 Euro hat sich Amazon vertraglich verpflichtet, die Kosten für die Hin- und Rücksendung zu übernehmen. Gegenüber einem Boykott des Unternehmens hat diese Aktionsform verschiedene Vorteile: Zum einen entsteht für den Konzern unprofitable Mehrarbeit. So kann es gelingen, mit Hilfe der Konsument*innen den ökonomischen Druck auf den Konzern zu erhöhen. Zum anderen erfahren durch die Solidaritätsbotschaften auch die Beschäftigten von der Unterstützung.
(mehr…)

Dies ist kein Boykott … Aufruf zum Konsument*innenstreik!

Lest unseren Aufruf, teilt und verbreitet ihn:

Bereits seit über zwei Jahren kämpfen die Beschäftigten bei Amazon für einen Einzelhandels-Tarifvertrag. Und das aus gutem Grund, denn der Erfolg des Modells Amazon basiert auf der Ausbeutung der Beschäftigten und ihren schlechten Arbeitsbedingungen. Damit das größte Kaufhaus der Welt alle Kund*innen rechtzeitig beliefern und damit gigantische Profite erwirtschaften kann, werden die Beschäftigten einem rigiden System aus Druck und Kontrolle unterworfen. Jeder Schritt und die kleinste Verschnaufpause werden von einem Überwachungssystem elektronisch erfasst.
(mehr…)